Sonntag, 15. April 2012

Leben

Wenn man es wirklch schafft, sich keinen Moment im Leben versauen zu lassen, stirbt man als Mensch ohne Erfahrung.
Jeder hat seinen Weg zum Glück.
Niemand tut etwas, ohne einen Sinn dahinter zu sehen.
Und sei es nur die Aufmerksamkeit des schönen Mädchens aus der Parallelklasse.
Dafür rennt man gegen Wände, macht sich zum Affen und merkt nicht, dass sie nicht mit einem, sondern über einen lacht.
Und doch lernt man daraus. Manchmal langsamer, manchmal schneller.
Und am Ende, ganz am Ende, ist doch die Summe aller Dinge positiv verwertbar.
Es ist nicht wichtig, Geld zu haben, es ist nicht wichtig, Freunde zu haben, es ist auch nicht wichtig, angesehen zu sein. Es ist nichtmal wichtig, individuell zu sein. Es ist nur wichtig, im Sterben zu liegen und lächeln zu können, weil man weiss, dass doch am Ende alles auf's Gute hinausgelaufen ist.
Wenn man darauf hinauslebt, hat man, glaub' ich, das beste Leben.
Dammit, ich sollte aufhören zu trinken.

Mittwoch, 28. März 2012

Kreis

So verdammt viele Menschen, die so verdammt überzeugt davon sind, wer sie nicht sind.
"Ich bin nicht wie die anderen."
"Ich bin nicht wie der."
"Ich bin doch nicht schwul."
Wer von euch Idioten weiss denn noch, wer er IST?

Mittwoch, 21. März 2012

Glücklich

Die Hintergrundmusik
Der Klangteppich, der sich unter klirrende Whiskeygläser und erheitertes Gerede mischt.
Der Mittelmäßige Musiker, der nie weiterkommen wird als bis hier.
Der Mann mit der Gitarre.
Der Beobachter, der, der nur wahrnimmt.
Nicht teilnimmt.
Der Geschichten kennt aus dem Leben der Menschen.
Der Erfahrungen nicht macht, sie hört.
Der Barmusiker.
Auf dem Holzstuhl ohne Armlehnen.
Das bin ich.

Freitag, 16. März 2012

You

And all that I can say
Is that I love you in a way
But you won't stop me
From being who I am
From being who I want to be
From being what I feel like
If I only could
If I only could be like I want to be
Hiding feelings behind a wall of glass
You and me
Do you notice?
Do you notice the way I look at you?
Do you notice the way I'm trying to be near you?
I bet you don't
Sad.

Sonntag, 22. Januar 2012

Laufen

Abends durch die Straßen der Stadt.
Kein Mensch auf den Straßen, Autos fahren vorbei.
Ihre Lichter spiegeln sich in fallenden Tropfen und dem nassen Asphalt.
Musik in den Ohren und kann den Lärm doch hören.
Werde nervös, immer mehr Autos. Die eben noch magische Wirkung ihrer Lichter wird anstrengend.
Atme schneller, in meinem Kopf rasen die Gedanken. Um dich herum. Immer im Kreis.
Laufe schneller. Beginne zu rennen.
Die rote Ampel, muss stehenbleiben. Trete nervös von einem Fuß auf den anderen.
Die Autos rasen vorbei. Immer schneller. Alles dreht sich.
Ampel grün, renne los.
Renne über die Straße, erreiche den Kanal. Laufe langsamer. Gedanken beruhigen sich.
Es ist dunkler, hier. Zwischen Rückseiten der Häuser und dem Wasser kein Licht.
Ruhe.
Die Gedanken werden ruhig. Dein Bild im Kopf. Lächle.
Weine. Schreie "Ja!" in den Himmel und laufe weiter. Langsam.
Tränen mischen sich mit den Regentropfen und laufen über das Lächeln.
Gehe Weiter.

Würde meine Reise weiter führen, weiter weg von hier, würdest du mit mir kommen?

Freitag, 13. Januar 2012

Wäre ich nicht der, der ich bin

Wäre ich nicht der, der ich bin,
Jemand anders,
Jemand ohne Vergangenheit,
Jemand ohne Konsequenzen,
Jemand, der keine Angst hat, vor etwas, das schiefgehen könnte,
Ich hätte dir,
In all dem, was ich an Gefühlen in Worten ausdrücken kann
Meine Zuneigung gestanden.
Ich weine.

Sonntag, 8. Januar 2012

Stimmungen

Ich schreibe einfach auf, was ich denke und spare mir alles, was andere Menschen an das geschriebene heranführen soll.

Manche Menschen sind in einer bestimmten Stimmung andere Persönlichkeiten. Mir zum Beispiel fällt sowas nur an Abenden wie diesem auf. Ich sitze in meinem Zimmer und habe nichts zu tun. Chatte mit verschiedenen Menschen und frage mich immer wieder, welche Bedeutung dieser Dialog denn nun hat, wenn ich demjenigen am nächsten Tag begegne. Dann kommt irgendein (Meist Moll-lastiges) Lied mit nachdenklichem Text und ich bin wie jetzt. Denke plötzlich über den Sinn von alldem nach, was ich gerade tu. Und ich komme jedesmal zu dem Schluss, dass es nichts nützt. Ich schreibe das hier auf. Ja und? Was nützt es? Wer wird das lesen und sich verstanden fühlen? Allein schon bei dieser Formulierung. Und selbst wenn, ich bin ja nicht immer so. Sprich: Derjenige, der sich verstanden fühlt, fühlt sich verstanden von jemandem, der im wesentlichen Teil seines Lebens gar nicht der ist, der ihn versteht. Aber sollte es denjenigen geben: Schöne Grüße.

Ich befinde mich in einer Phase meines Lebens (von der ich hoffe, dass es nicht nur eine Phase ist), in der ich mir ziehmlich sicher bin, dass ich einmal abhauen will. Ich habe sogar eine konkrete Vorstellung davon wie:
Mein Abi fertigmachen, meine Sachen packen, meine Gitarre schnappen und weg.
Ich muss bei dem Gedanken lächeln.
Es wäre schön, da bin ich mir sicher.
Gute Nacht.