Sonntag, 22. Januar 2012

Laufen

Abends durch die Straßen der Stadt.
Kein Mensch auf den Straßen, Autos fahren vorbei.
Ihre Lichter spiegeln sich in fallenden Tropfen und dem nassen Asphalt.
Musik in den Ohren und kann den Lärm doch hören.
Werde nervös, immer mehr Autos. Die eben noch magische Wirkung ihrer Lichter wird anstrengend.
Atme schneller, in meinem Kopf rasen die Gedanken. Um dich herum. Immer im Kreis.
Laufe schneller. Beginne zu rennen.
Die rote Ampel, muss stehenbleiben. Trete nervös von einem Fuß auf den anderen.
Die Autos rasen vorbei. Immer schneller. Alles dreht sich.
Ampel grün, renne los.
Renne über die Straße, erreiche den Kanal. Laufe langsamer. Gedanken beruhigen sich.
Es ist dunkler, hier. Zwischen Rückseiten der Häuser und dem Wasser kein Licht.
Ruhe.
Die Gedanken werden ruhig. Dein Bild im Kopf. Lächle.
Weine. Schreie "Ja!" in den Himmel und laufe weiter. Langsam.
Tränen mischen sich mit den Regentropfen und laufen über das Lächeln.
Gehe Weiter.

Würde meine Reise weiter führen, weiter weg von hier, würdest du mit mir kommen?

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