Sonntag, 8. Januar 2012

Stimmungen

Ich schreibe einfach auf, was ich denke und spare mir alles, was andere Menschen an das geschriebene heranführen soll.

Manche Menschen sind in einer bestimmten Stimmung andere Persönlichkeiten. Mir zum Beispiel fällt sowas nur an Abenden wie diesem auf. Ich sitze in meinem Zimmer und habe nichts zu tun. Chatte mit verschiedenen Menschen und frage mich immer wieder, welche Bedeutung dieser Dialog denn nun hat, wenn ich demjenigen am nächsten Tag begegne. Dann kommt irgendein (Meist Moll-lastiges) Lied mit nachdenklichem Text und ich bin wie jetzt. Denke plötzlich über den Sinn von alldem nach, was ich gerade tu. Und ich komme jedesmal zu dem Schluss, dass es nichts nützt. Ich schreibe das hier auf. Ja und? Was nützt es? Wer wird das lesen und sich verstanden fühlen? Allein schon bei dieser Formulierung. Und selbst wenn, ich bin ja nicht immer so. Sprich: Derjenige, der sich verstanden fühlt, fühlt sich verstanden von jemandem, der im wesentlichen Teil seines Lebens gar nicht der ist, der ihn versteht. Aber sollte es denjenigen geben: Schöne Grüße.

Ich befinde mich in einer Phase meines Lebens (von der ich hoffe, dass es nicht nur eine Phase ist), in der ich mir ziehmlich sicher bin, dass ich einmal abhauen will. Ich habe sogar eine konkrete Vorstellung davon wie:
Mein Abi fertigmachen, meine Sachen packen, meine Gitarre schnappen und weg.
Ich muss bei dem Gedanken lächeln.
Es wäre schön, da bin ich mir sicher.
Gute Nacht.

1 Kommentar:

  1. Wollen wir nicht alle flüchten in eine Welt in der wir denken,alles wird besser?

    Guter Text:)

    AntwortenLöschen